Zirkus Fiffix beim Bremer Jugendvariete

18.11.2025

Mittlerweile eine feste Veranstaltung in der Bremer Zirkusszene ist das Jugend-Variete. Ein- bis zweimal im Jahr treffen sich Bremer Zirkusgruppen bei verschiedenen Auftrittsorten für eine gemeinsame Show. „Entstanden ist die Idee beim internationalen Jugend-Zirkusfestival, dass eine gemeinsame entwickelte Show auch mal regional in Bremen zu organisieren.“, erklärt Alexa Barke, eine der Trainerinnen des Zirkus Fiffix, zum Hintergrund der Veranstaltung.

Das Ganze läuft unter dem Motto: von Jugendlichen für Jugendliche. Die diesjährige Herbstshow fand im Zirkuszelt des Cicus Jokes in der Neustadt statt. Sechs Zirkusgruppern aus der Neustadt, Schwachhausen, Mahndorf, Vegesack, Oslebshausen und Lemwerder waren dieses Mal mit dabei. Der Zirkus Fiffix des Sportverein Grambke-Oslebshausen beteiligte sich an der Show mit vier Auftritten an unterschiedlichsten Geräten. Moderiert wurde die Show von zwei Jugendlichen des gastgebenden Zirkus. Die erste Nummer der Fiffixe war eine Balance-Show auf den Walking Globes. Zu Chartmusik wurde auf Balancierkugeln getanzt, jongliert und gesprungen. Teilweise wurde zu zweit auf einer Kugel gelaufen. Ein Höhepunkt war die Jonglage auf der Kugel gleichzeitig mit mehreren Hula Hoops an Taille, Arm und zwei Bällen. Bei der zweiten Showeinlage der Oslebshauserinnen wurde zu einem Abba-Medley die Vielfalt des Zirkus mit vielen seiner Disziplinen gezeigt. Balance, Einrad, Jonglage, Akrobatik, Luft- und Gruppenakrobatik wurde in einer einzigen Nummer verpackt, schwungvoll und mit fantasievollen Kostümen. Im dritten Teil der Fiffixe präsentierten Lotta und Janne Doppelakrobatik. Verschiedene Figuren Hand zu Hand, Fuß zu Hand oder auch Fuß zu Fuß wurden gezeigt. Den Schlusspunkt der Fiffix-Vorführungen war Sammy am Trapez. In einer circa vierminütigen Nummer zeigte sie hoch oben in bis zu fünf Metern verschiedenste Tricks. Die knapp zweistündige Show war wieder einmal ausverkauft und sehr abwechslungsreich. „Das Variete ist immer eine gute Möglichkeit sich zu treffen sowie von- und miteinander zu lernen.“, meinte Barke abschließend.