Fiffixe beim internationalen Zirkusfesti
15.08.2025
Schon zum vierten Mal war der Zirkus Fiffix des Sportverein Grambke Oslebshausen beim internationalen Zirkusfestival „Bridges for Youth“ in Bremen mit dabei. Acht Jugend-Zirkusgruppen aus fünf verschiedenen Ländern waren mit dabei. Die weiteste Anreise hatte der Zirkus aus Palästina, der mehr als zwei Tage unterwegs war. Die anderen Internationalen kamen aus Italien, Belgien, Polen und Deutschland. Wobei die deutschen Gruppen alle in Bremen beheimatet sind. An insgesamt 12 Tagen wurden vier Show gezeigt. Die Parade musste auf Grund des Wetters leider abgesagt werden.
Bei den ersten beiden Shows zeigten die acht Zirkusgruppen ihr zuvor einstudierten mitgebrachten Shows. In den weiteren Tagen wurde dann kräftig für die beiden Abschlussvorstellungen in der Shakespeare Company geprobt.In der ersten Show zeigte der Zirkus Fiffix im Zirkuszelt in der Neustadt einen Auszug aus der Showproduktion „Personality“. Ein toller Mix aus den verschiedensten Zirkusdisziplinen. Das Thema ist, wie schwierig es ist, in der Pubertät seine Persönlichkeit zu entwickeln. Dieses ist mit Freundschaften, Ausgrenzungen und neuen Freundschaften verbunden. Mit dem Zirkus Fiffix waren auch Circus Jokes, die polnische und palästinensische Gruppe bei der Show beteiligt.
Die zweite Aufführung fand in Oslebshausen statt. Hier waren es die Italiener, die Belgier und die beiden Bremer Zirkusse, Bambini und Tohuwabohu, die sich präsentierten. Die Italiener hatten eine Clownshow mitgebracht und die Belgier zeigten eine ganz eigene Version eines bekannten deutschen Märchens.
Höhepunkte des Festivals waren die gemeinsam einstudierten Abschlussgalas in der Shakespeare Company. In insgesamt acht verschiedenen Zirkusdisziplinen wurden sehr unterschiedliche kleine Aufführungen entwickelt und gezeigt. Der Charakter der Shows ging von traditionell bis exzentrisch. Die Mischung kam in der restlos ausverkauften Shakespeare Company an beiden Tagen an und bekam verdientermaßen Standing Ovation.
Das Festival war aber auch davon geprägt, dass es viel Raum für gegenseitiges Kennenlernen, dem Austausch der verschiedenen Kulturen und Lebenssituationen gab. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen. In drei Jahren ist es dann wieder soweit, wenn es wieder heißt: Vorhang auf für „Bridges for Youth“.